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Fire

 

So came but Love, and brought no jealousy,

So blithe, I wot, as I,

Dame were there none, be she whoe'er she be.

If youth's fresh, lusty pride

May lady of her lover well content,

Or valour's just renown,

Hardihood, prowess tried,

Wit, noble mien, discourse most excellent,

And of all grace the crown;

That she am I, who, fain for love to swoun,

There where my hope doth lie

These several virtues all conjoined do see.

But, for that I less wise

Than me no whit do other dames discern,

Trembling with sore dismay,

I still the worst surmise,

Deeming their hearts with the same flame to burn

That of mine maketh prey:

Wherefore of him that is my hope's one stay

Disconsolate I sigh,

Yea mightily, and daily do me dree.

If but my lord as true

As worthy to be loved I might approve,

I were not jealous then:

But, for that charmer new

Doth all too often gallant lure to love,

Forsworn I hold all men,

And sick at heart I am, of death full fain;

Nor lady doth him eye,

But I do quake, lest she him wrest from me.

'Fore God, then, let each she

List to my prayer, nor e'er in my despite

Such grievous wrong essay;

For should there any be

That by or speech or mien's allurements light

Of him to rob me may

Study or plot, I, witting, shall find way,

My beauty it aby!

To cause her sore lament such frenesie.

 

 

Wenn Eifersucht sich von der Liebe Wesen

Lostrennen ließe, dann

Wäre nie ein Weib so froh wie ich gewesen.

Wenn heitre Jugendblüte

Des schönen Liebsten die Geliebte freut,

Wenn unbefleckte Ehre, wenn Tapferkeit und Güte,

Wenn edle Sitte, Geist, Beredsamkeit,

So weiß ich, keine wäre

Mir gleich an Glück, weil ihn, den ich verehre

Und der mich liebgewann,

Zum Wohnsitz jede Tugend hat erlesen.

Doch muß ich mir ja sagen,

Daß andre Fraun nicht blinder sind als ich,

Und zittre drum vor Bangen.

Was sollten sie's nicht wagen,

Für den in Liebe zu entflammen sich,

Der mir mein Herz gefangen?

Drum, was beglückt mein liebendes Verlangen,

Hält mich zugleich im Bann

Und läßt mich nicht von meiner Furcht genesen.

Nie wär ich eifersüchtig,

Hätt ich so fest wie meine Liebe heiß

Zu meinem Herrn Vertrauen.

Doch Männer lieben flüchtig

Und folgen jeder, die zu locken weiß;

Drum mag ich keinem trauen.

Angst überfällt mich und ein tödlich Grauen,

Blickt eine ihn nur an;

Gleich fürcht ich, zündend sei der Blick gewesen.

So fleh ich denn, daß keine

Durch solchen Eingriff ihr Gewissen sich

Erdreiste zu belasten.

Doch unternimmt es eine,

Durch Schmeichelein, Wink' oder Worte mich

In diesem anzutasten,

Und ich erfahr es, nimmer will ich rasten,

Bis Mittel ich ersann,Wenn Eifersucht sich von der Liebe Wesen

Lostrennen ließe, dann

Wäre nie ein Weib so froh wie ich gewesen.

Wenn heitre Jugendblüte

Des schönen Liebsten die Geliebte freut,

Wenn unbefleckte Ehre, wenn Tapferkeit und Güte,

Wenn edle Sitte, Geist, Beredsamkeit,

So weiß ich, keine wäre

Mir gleich an Glück, weil ihn, den ich verehre

Und der mich liebgewann,

Zum Wohnsitz jede Tugend hat erlesen.

Doch muß ich mir ja sagen,

Daß andre Fraun nicht blinder sind als ich,

Und zittre drum vor Bangen.

Was sollten sie's nicht wagen,

Für den in Liebe zu entflammen sich,

Der mir mein Herz gefangen?

Drum, was beglückt mein liebendes Verlangen,

Hält mich zugleich im Bann

Und läßt mich nicht von meiner Furcht genesen.

Nie wär ich eifersüchtig,

Hätt ich so fest wie meine Liebe heiß

Zu meinem Herrn Vertrauen.

Doch Männer lieben flüchtig

Und folgen jeder, die zu locken weiß;

Drum mag ich keinem trauen.

Angst überfällt mich und ein tödlich Grauen,

Blickt eine ihn nur an;

Gleich fürcht ich, zündend sei der Blick gewesen.

So fleh ich denn, daß keine

Durch solchen Eingriff ihr Gewissen sich

Erdreiste zu belasten.

Doch unternimmt es eine,

Durch Schmeichelein, Wink' oder Worte mich

In diesem anzutasten,

Und ich erfahr es, nimmer will ich rasten,

Bis Mittel ich ersann,

Daß bitter sie bereut solch töricht Wesen.

Daß bitter sie bereut solch töricht Wesen.

Decamerone - Day Ten (Bocaccio)

 

 


 
 
 
   
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